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Die besten Start-up-Universitäten in Deutschland

Die besten Start-up-Kaderschmieden nach Zahl der erhaltenen Gründerstipendien und Forschungstransfers.

Die meisten Gründer von Start-ups kommen direkt von einer Hochschule oder einer Forschungseinrichtung. Viele Hochschulen haben dies erkannt und eigene Fördereinrichtungen für Entrepreneurship aufgebaut, die Büroräume, technische und administrative Unterstützung und vieles mehr bieten. Doch welches sind die besten Hochschulen für angehende Start-up-Gründer?

Dazu gibt es zwei interessante Statistiken von EXIST, der Start-up-Fördereinrichtung des Bundeswirtschaftsministeriums.

Muenchen
Viele der besten Start-up-Kaderschmieden kommen aus München. (Photo by Alistair MacRobert on Unsplash)

Die besten Start-up-Unis nach Zahl der Stipendien

Nach dem EXIST-Gründerstipendium können Founder von der Uni für zwölf Monate eine Förderung von bis zu 2500 Euro monatlich erhalten, um in dieser Zeit die Gründung ihres Unternehmens vorzubereiten. Die Zahl der Bewilligten erreichte dabei im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand seit dem Beginn des Programms im Jahr 2007. Insgesamt wurden 426 Anträge eingereicht und 229 bewilligt, was einer Erfolgsquote von immerhin 53,8 Prozent entspricht.

Mit 17 bewilligten Stipendien schnitt die TU München in dieser Disziplin 2020 am besten ab. Seit 2007 hat die bayrische Kaderschmiede immerhin 169 Bewilligungen erhalten, womit sie auch im Langzeitvergleich auf dem ersten Rang landet. Den zweiten Platz sicherte sich die Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) mit 15 bewilligten Gründerstipendien. Den dritten Platz errang die TU Darmstadt mit sieben Gründungsstipendien.

Neben der fachlichen Expertise haben wir in unseren Studiengängen an der TUM vor allem eine bestimmte Geisteshaltung durch die Gesamtheit der Erfahrungen in diesem sehr interdisziplinären Umfeld entwickelt. Diese ist uns in unserem Alltag als Gründer und Unternehmer gerade in der MedTech-Branche sehr nützlich.

Dominik Sievert, Co-Founder und CEO von Inveox

„Bei der TUM ist man als Gründer in ein ausgezeichnetes Netz aus Experten und Ansprechpartnern eingebunden. Gerade in der Anfangszeit von inveox erhielten wir durch die TUM in jedem denkbaren Bereich Unterstützung beim schrittweisen Aufbau unseres Unternehmens", meint Dominik Sievert, Co-Founder und CEO von Inveox, der selbst dort studiert hat. „Ob es um den Zugang zu Werkstudierenden ging, um die Gelegenheit, unsere Idee bei verschiedenen Programmen zu präsentieren oder um die Aufnahme des Kontakts zu Branchenexperten – die TUM hat uns in vielerlei Hinsicht entscheidend dabei geholfen, den Grundstein für unseren späteren Start-up-Erfolg zu legen."

Insgesamt werden die Top 10 mit sechs Plätzen von technischen Universitäten beherrscht, obgleich diese Form in der deutschen Hochschullandschaft nur eine Minderheit darstellt. Es zeigt auch, welche Rolle Naturwissenschaft und Technik für die deutsche Start-up-Szene spielen. Doch auch allgemeine Universitäten wie die Unis in Stuttgart, Potsdam und Hannover schaffen es in die Spitzengruppe.

Laut den EXIST-Statistiken sind bis 2019 insgesamt 73 Prozent der Stipendien an Universitäten und 24 Prozent an Fachhochschulen gegangen. Auch unter den Top 10 findet sich mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften München eine Fachhochschule. Sie erhielt sechs Stipendien, was für den fünften Platz reichte.

Die besten Universitäten für Start-ups

Die besten Start-up-Hochschulen im Detail

Die besten Start-up-Unis nach Forschungstransfers

Bei der zweiten Statistik handelt es sich um die zehn Unis und Forschungseinrichtungen mit den meisten Bewilligungen des EXIST-Forschungstransfers von 2007 bis 2019. Dieses Förderprogramm dient dazu, den Transfer von Forschungsergebnissen in die unternehmerische Verwertung mittels Start-ups zu unterstützen.

Trotz einiger Überschneidungen mit dem Ranking der Gründerstipendien gibt es doch bemerkenswerte Unterschiede. So gelangte hier die Fraunhofergesellschaft zur Förderung angewandter Forschung mit 26 Bewilligungen auf den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz landete der Sieger aus dem Gründerstipendiums-Ranking, die TU München, mit 25 Bewilligungen. Ein bemerkenswerter Fall findet sich mit zwölf Bewilligungen auf dem neunten Platz: die Berliner Charité. Im Unterschied zu den meisten anderen Einrichtungen handelt es sich um keine ganze Uni, sondern nur um die medizinischen Fakultäten der Humboldt- und Freien Universität mit allerdings etwa 290 Professoren und gut 8.000 Studenten.

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