Karlsruher Institut für Technologie

Das KIT ist die größte Forschungseinrichtung in Deutschland und zählt jährlich 30 Ausgründungen.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist 2009 aus dem Zusammenschluss der Universität Karlsruhe mit dem Forschungszentrum Karlsruhe hervorgegangen, das früher die zentrale Kernforschungseinrichtung Deutschlands war.

An der nach eigenen Angaben größten Forschungseinrichtung der Republik studieren etwa 23.300 Studenten, von denen gut 14 Prozent aus dem Ausland kommen. 1972 wurde hier die erste deutsche Fakultät für Informatik gegründet. Das KIT verzeichnet jährlich etwa 100 Erfindungen, 50 Patentanmeldungen und 30 Ausgründungen.

„Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten", heißt es vom KIT. „Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten."

KIT Gruenderinnen
Foto: KIT

Die Start-up-Förderung des KIT

KIT-Gründerschmiede

Die KIT-Gründerschmiede ist die erste Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten und Start-ups am und rund um das KIT.

Im Jahr 2013 gegründet, gehört die KIT-Gründerschmiede heute zu den größten universitären Gründerzentren in Deutschland. Wir bündeln alle Aktivitäten zu den Themen Gründung und Entrepreneurship, um mehr Wirkung für unsere Gründerteams zu erzielen.

Die KIT-Gründerschmiede dient technologiebasierten Gründungsinteressierten als Erstanlaufstelle und versteht sich als Nährboden und Beschleuniger für innovative Geschäftsideen rund um die zentralen Zukunftsthemen unserer Zeit wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Mobilität und Energie.

Unser Ziel: Start-ups mit unseren Angeboten in jeder Entwicklungsphase zur Seite zu stehen und tatkräftig dabei zu unterstützen, leistungsfähige Technologieunternehmen aufzubauen.

Angebote

Die KIT-Gründerschmiede hat Angebote in allen Phasen auf dem Weg zum Unternehmen, von der Idee bis zum Exit. Orientierung, Fokussierung, Teamfindung, Geschäftsplanung, Finanzierung, Gründung.

Darüber hinaus beteiligt sich das KIT als strategischer Partner – der Gründer und Investoren – an High-Tech-Ausgründungen, die auf Basis von KIT-Forschungsleistungen bzw. geistigem Eigentum des KIT entstehen (Spin-offs).

Start-up-Bereiche

Besonders die Themenfelder Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik und Chemie- und Biotechnologie sind stark im Gründungsbereich vertreten.

Exist-Gründerstipendium: Bis zu 125.000 Euro Starthilfe für Gründer von der Hochschule

Wie lauten ihre besten Tipps für Start-up-Gründer?

(Konstruktive) Kritik suchen, sich stellen und daraus lernen! Von Anfang an! Nichts hilft Gründerinnen und Gründern bzw. Gründerteams mehr, als jeden Tag an Gesprächen und Feedback zu wachsen. Kritik sollte deshalb nicht als Strafe, sondern als Geschenk verstanden werden.

Gründer sollten Veränderungsbereitschaft für sich selbst, ihr Unternehmen und ihre Lösungen mitbringen und aufbauen. Das fängt damit an, dass man im Team offen über die Zusammenarbeit und Herausforderungen diskutiert. Es geht weiter damit, dass auch das eigene Unternehmen sich ständig wandelt und in jeder Phase andere Anforderungen hat. Und letztlich ändern sich auch die Lösungen die man entwickelt, insbesondere durch den Markt, Kunden und sonstige Einflüsse.

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Anlaufstellen für Start-up-Gründer in Karlsruhe

Der CyberForum e. V. ist mit über 1.200 Mitgliedern das größte regional aktive Hightech-Unternehmer-Netzwerk in Europa. Vom Startup und der Softwareschmiede über den erfahrenen Unternehmer und internationalen Informationstechnologie-Anbieter bis hin zu Forschungseinrichtungen und Universitäten – das CyberForum bringt sie alle zusammen. Eine Plattform für Networking als direkte Verbindung von Kompetenz, Business-Kontakten und Karriereaussichten.

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