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Die zehn besten Start-ups aus NRW

Die besten Start-ups konzentrieren sich vor allem in zwei Regionen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes

Auch wenn einzelne Städte wie Berlin oder München unter den deutschen Start-up-Hubs die Nase vorn haben, werden in Nordrhein-Westfalen die meisten Wachstumsunternehmen gegründet. Laut dem Deutschen Startup-Monitor 2021 kommen 18,5 Prozent der Start-ups aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Berlin mit 17,1 und Baden-Württemberg mit 15,7 Prozent. Mit einem Anteil von 11,7 Prozent reichte es bei den Bayern nur für den vierten Platz.

Auch bei den besten Universitäten für Start-up-Gründer konnte sich die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) den ersten Platz sichern. Immerhin 5,3 Prozent der Start-up-Gründer haben an der NRW-Kaderschmiede studiert. Auf Platz zwei und drei kommen laut dem Deutschen Startup-Monitor die WHU in Vallendar (Rheinland-Pfalz) mit 3,6 und die TU München mit 3 Prozent. Als zweite nordrhein-westfälische Hochschule schaffte es die Uni Münster mit 1,7 Prozent unter die Top10.

Oculavis
Auch der Platz 1 der Top50-Start-ups 2020 ging an Gründer aus NRW: Oculavis.

Die besten Start-ups nach dem Top50-Ranking

Doch welches sind die besten Start-ups aus NRW? Dazu gibt das Top50-Start-ups-Ranking Auskunft: Immerhin acht junge Unternehmen aus dem Bundesland haben es im vergangenen Jahr in das Ranking geschafft. Um die 10 voll zu machen, haben wir die beiden bestplatzierten NRW-Start-ups aus dem Vorjahr ergänzt. Konkret:

Oculavis

Oculavis hat im Top50-Ranking 2020 den ersten Platz belegt. Die Aachener haben eine Technologie auf der Basis von augmented Reality entwickelt, mit der sich Maschinen und Anlagen aus der Ferne warten lassen. Dies spart Reisekosten und CO2-Emissionen.

FreeD Printing

FreeD Printing baut die Möglichkeiten des 3D-Drucks aus, so dass jetzt auch Industrieroboter nach solchen Verfahren arbeiten können. Mit der neuen Technik des Dortmunder Start-ups können fortan komplexe Bauteile erzeugt werden.

Sperling

Die Bochumer Gründer stellen Taschen und Portemonnaies unter dem Verzicht auf Leder oder andere tierische Produkte her. Für Sperling-Taschen muss kein Schwein leiden – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Motionminers

Das Team der Motionminers aus Dortmund hat sich zum Ziel gesetzt, die verbleibenden manuellen Produktionsschritte zu messen und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu analysieren. Auf diese Weise können zusätzliche Effizienzen gehoben werden.

Voltfang

Da sich die Stromerzeugung aus Wind und Sonne kaum vorausberechnen lässt, sind Speichermöglichkeiten heiß begehrt. Voltfang will dieses Problem lösen, indem es gebrauchte Autobatterien aufarbeitet und zur Stromspeicherung nutzt. Damit verringern die Aachener gleichzeitig auch das Problem der Abfallentsorgung.

Innosurge AC

Nach Unfällen oder Krebsoperationen müssen häufig beträchtliche Teile des Gesichtes künstlich wiederhergestellt werden. Die Software von Innosurge AC aus Aachen hilft Medizinern dabei, den Aufbau des Gesichts genau zu rekonstruieren und Gesichtswiederherstellungs-Operationen sowie Transplantate vorzubereiten.

FibreCoat

Und noch ein Aachener Start-up. Von aluminiumbeschichteten Basaltfilamenten bis kunststoffbeschichteten Glasfasern − FibreCoat ermöglicht es, Hochleistungswerkstoffe zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten zu produzieren.

Lidrotec

Das Bochumer Start-up Lidrotec optimiert die Lasertechnologie, sodass jetzt noch feinere Schnitte ausgeführt werden können. Für die Herstellung mikrotechnischer Bauelemente stellt dies einen Meilenstein dar.

Zitat Lidrotec

Durch die unterstützende Arbeit der Ruhr-Universität-Bochum hat sich mittlerweile in Bochum auch ein Start-up Biotop ausgebildet, wo wir Bochumer Start-ups uns gegenseitig austauschen und unterstützen können. Somit denke ich, dass man die RUB als Uni empfehlen kann ...

Alexander Kanitz, Co-Founder von Lidrotec

Peragraft

Peragraft aus Aachen entwickelt neuartige Implantate für Schlagadern. Dazu werden innovative textile Fertigungsverfahren verwendet.

Physec

Millionen werden für die Kontrolle aufgewandt, dass Computer und ähnliche Geräte zwischen Hersteller und Anwender wie etwa der Bundeswehr nicht manipuliert werden. Die Bochumer nutzen einen kostengünstigen Chip, der mittels der Physec-Software den Computer mit elektromagnetischen Wellen wie ein Miniradar ausmisst. Damit werden Manipulationen unmöglich gemacht und Cybersecurity auf ein neues Level gebracht.

TIPP

Wenn ihr mehr über das Start-up-Ökosystem in Nordrhein-Westfalen erfahren wollt, dann besucht doch unsere NRW-Seite.

Mehr zum Start-up-Ökosystem in NRW

Fazit: Ruhrpott und Aachen ganz vorne

Die besten Start-ups Nordrhein-Westfalens kommen entweder aus Aachen oder aus dem Ruhrpott mit seinen Metropolen Dortmund und Bochum. Namentlich die RWTH Aachen und die TU Dortmund stellen offenbar einen großen Standortvorteil für Start-up-Hubs dar. Dagegen glänzen die Millionenstadt Köln ebenso wie die Landeshauptstadt Düsseldorf mit Abwesenheit.

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