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Gründen von der Uni

Die umfangreiche Start-up-Förderung an den Hochschulen Sachsen-Anhalts

Die meisten Start-up-Gründer kommen direkt von der Uni oder stehen im engen Kontakt mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. So ist es auch bei Smela (Smart Electric Actuators) aus Magdeburg, das es bei den jüngsten Top 50 Start-ups auf den zweiten Platz geschafft hat. Smela entwickelt intelligente elektrische Linearantriebe für die Industrie, die gegenüber herkömmlichen Druckluftantrieben bis zu 80 Prozent Energie einsparen.

CEO und Co-Founder Benjamin Horn hat an der Uni Magdeburg nicht nur seinen Bachelor und Master in Wirtschaftsingenieurwesen erworben, sondern dort auch dreieinhalb Jahre als Forschungs- und Entwicklungsingenieur gearbeitet.

Start-Förderung-Uni-Halle
Ideen entwickeln: In den SCIDEA-Werkstätten der Uni Halle-Wittenberg Ideen testen, Prototypen entwickeln und Verwertungskonzepte anlegen. Foto: Jakob Adolphi, Transfer- und Gründerservice der Uni Halle-Wittenberg

Die meisten Gründer kommen direkt von Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Ähnlich sieht es bei den Gründern von Periotrap aus Halle aus, das schonende Therapien für Parodontitis entwickelt. Periotrap landete beim jüngsten Top 50 Start-up-Ranking auf dem 27. Platz.

CEO Pierre Tangermann hat Biochemie und General Management in Leipzig studiert und anschließend mehrere Jahre als Business Development Manager beim Fraunhofer Institut in Leipzig und Potsdam gearbeitet – einer Großforschungseinrichtung des Bundes.

Chief Strategy Officer Mirko Buchholz hat nach einem Studium der Pharmazie in Halle, dort in Medizinischer Chemie promoviert. Er war sogar sieben Jahre am Fraunhofer Institut in Halle beschäftigt.

Die innere Verbindung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit wissenschaftlich-technischer Innovation und Start-up-Gründung ist längst bekannt. Schließlich kamen auch die Gründer von Google oder Facebook direkt von der Uni.

Die Start-up-Förderung am Beispiel der sachsen-anhaltinischen Hochschulen

Umso wichtiger ist die Start-up-Förderung der Hochschulen, die häufig beträchtlich ausfällt, wie sich am Beispiel des vergleichsweise kleinen Landes Sachsen-Anhalt gut zeigen lässt. Der Reihe nach:

Universität Halle-Wittenberg

Der Transfer- und Gründerservice der Uni Halle-Wittenberg steht Studierenden, Mitarbeitern und Alumni offen. Die Einrichtung bietet Qualifizierungen und Fortbildungen an und vermittelt Kontakte zu Mentoren, Projektträgern, Coaches und Unternehmern. Der Transfer- und Gründerservice berät überdies zu den umfangreichen finanziellen Fördermöglichkeiten von Land, Bund und EU. Bei den Scidea-Labs erhalten Gründer kostengünstigen Zugang zu Laboren und Werkstätten, wie sie für die Entwicklung von Prototypen unerlässlich sind.

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Universität Magdeburg

Auch die Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg unterhält einen Transfer- und Gründerservice, der sich an Studenten, Doktoranden und Wissenschaftler der Uni richtet. Darüber hinaus hilft die Einrichtung wissenschaftlich orientierten Gründern aus ganz Sachsen-Anhalt. Auch die Uni Magdeburg bietet Qualifizierung, Coaching und Beratung u.a. zu finanziellen Fördermöglichkeiten und Patentanmeldungen an. Neben dem Zugang zu Laboren und Werkstätten offeriert der Service auch Co-Working-Spaces.

Daneben organisiert der Transfer- und Gründerservice ein dreimonatiges Accelerator-Programm, bei dem Gründern alles von der Entwicklung der Geschäftsidee über die Aufstellung eines Businessplans bis hin zur Investorenansprache beigebracht wird.

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Hochschule Magdeburg-Stendal

Die Koordinationsstelle der Gründer- und Transferförderung hilft bei Behördengängen, Drittmittelprojekten und berät Studenten, Forschende und Alumni bei ihren Gründungsprojekten sowie bei Social and Technical Entrepreneurship. Auch ein Co-Working-Space und ein Eltern-Kind-Büro stehen bereit.

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Hochschule Anhalt

FOUND IT! ist das Gründerzentrum der Hochschule Anhalt mit ihren Standorten in Köthen, Bernburg und Dessau. FOUND IT! hilft auf dem Weg von der Geschäftsidee zum Businessplan, bei der Beschaffung von Gründungskapital und bei Gründungsformalitäten sowie bei der Verwertung von Forschungsergebnissen. Es vermittelt den Zugang zu Inkubatoren und Gründerwettbewerben.

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Hochschule Harz

„Gründerwald" vertritt das Motto „Ideen wachsen lassen" und ist die zentrale Gründungsförderung der Hochschule Harz. Neben der Gründungsberatung hilft Gründerwald auch bei der Suche nach Fördermitteln und Investoren. Es besteht Zugang zu Laborkapazitäten und zu Events wie „Abends im Gründerwald." Als Besonderheit bietet die Hochschule Harz eine Start-up-School an, bei der man nach dem Besuch verschiedener Veranstaltungen ein Zertifikat erwirbt.

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Kunsthochschule Burg Giebichenstein

Das Designhaus berät Studenten, Alumni, aber auch andere Absolventen der Kultur- und Kreativwirtschaft, die in Sachsen-Anhalt ein Unternehmen gründen wollen. Das Haus bietet günstigen Büroraum für maximal fünf Jahre, Weiterbildungen und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen zur Existenzgründung an.

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Hochschule Merseburg

Der HoMe-Gründerservice berät Studenten und Mitarbeiter bei allen Fragen rund um die Selbständigkeit.

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