Was wurde aus... aipark?

"Was wurde eigentlich aus ...?" - wenn wir uns diese Frage in Bezug auf Top 50 Start-up 2018 aipark (Platz 2) stellen, lässt sich das recht einfach beantworten: Aus aipark wurde bliq.

Umbenannt!

Das vergangene Jahr stand für das Unternehmen, das 2017 mit smarten Parkleitsystemen zur Beschleunigung der Parkplatzsuche startete, voll unter dem Zeichen der Umbenennung. Anlass hierfür war der Deal mit dem Automobilzulieferer Continental, der als Reseller der Parksoftware dient. „Wir sehen uns als Tech-Firma und wollten keine riesige Salesmannschaft aufbauen. Die Partnerschaft schafft finanzielle Freiräume, um unser Produkt weiterzuentwickeln“, erklärt Julian Glaab, CEO von bliq. Die Grundlage war durch die vielen Daten gegeben, dennoch war die Weiterentwicklung mit einem hohen technologischen Aufwand verbunden.

„Es wäre vermessen zu sagen, dass es uns dauerhaft nur ums Parken geht – dafür gibt es links und rechts viel zu viele spannende Themen in Sachen Mobilität“, erklärt Glaab. Und wer sich nicht mehr nur mit dem Parken beschäftigt, bei dem sollte auch nicht mehr nur das „Parken“ durch den Unternehmensnamen kommuniziert werden. Die Umbenennung war ein echtes Teamprojekt – schließlich sollten sich alle damit identifizieren. Auch Kunden und Investoren wurden in das Rebranding mit einbezogen, und das Feedback ist durchweg positiv. Erst kürzlich kam das Unternehmen von der CES in Las Vegas zurück. Der internationale Proof sei damit auch geglückt, berichtet Glaab.

„Meinem ,Ich von vor fünf Jahren‘ würde ich sagen: erstaunlich, was aus einem kleinen Studentenprojekt geworden ist. Außerdem hätte ich zwei Tipps: Erstens, sich mehr auf die Kunden zu konzentrieren, anstatt zu entwickeln, was man glaubt, was richtig ist. Zweitens, sich schneller einen guten und vor allem den richtigen Mentor zu suchen.“

– Julian Glaab, CEO von bliq

Mit dem neuen Projekt „bliq ride“ steht die Auslastung von Taxi- und Uberfahrern im Fokus. Seit Dezember 2019 ist die Software in Berlin verfügbar und bereits in den ersten sechs Wochen um den Faktor 10 gewachsen. Mit wöchentlich 1.000 Nutzern hat bliq einen Marktanteil von ca. 10%. Das Jahr 2020 steht damit im Zeichen des Wachstums: Schon bald soll „bliq ride“ in Köln und weiteren Städten in Deutschland, aber auch international an den Start gehen. Mit „bliq park“ ist das Unternehmen schon in 500 Städten aktiv – das sind fünfmal so viele wie im Januar 2019. Mit der erneuten Auszeichnung als Top 50 Start-up, positiven Entwicklungszahlen und einer neuen Vision dank „bliq“ schaut Julian Glaab motiviert auf das Jahr 2020: „Ich bin happy“, sagt der Gründer – und das ist am Ende schließlich auch einer der wichtigen Grundsteine für den Unternehmenserfolg.

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